Pressespiegel

Darmstädter Echo

25.11.13

Über das Musikfestival Biennale: "Cresc..."

...Ein Höhepunkt des Abends war im Rahmen der "Short Cuts" die Aufführung der Violin-Solosonate (Bernd Alois Zimmermann) durch die Geigerin Andrea Kim aus dem HR-Sinfonieorchester. Für ihre hochemotionale Darbietung erhielt sie viele Bravo-Rufe...

Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)

19.09.13, Elisabeth Risch

Spielen, worauf man Lust hat - Otzberger "Sommerkonzert"

... Alle Werke dieses Abends rückten jedoch in den Schatten gegenüber dem Streichtrio von Gideon Klein. Das Werk, das 1944 in Theresienstadt entstand, kurz bevor der seinerzeit 24 lahre alte Pianist und Kompositionsstudent von Alois Hába ins Kohlebergwerk Fürstengrube deportiert wurde, wo man ihn 1945 mutmaßlich ermordete, wirkt weder sentimental noch ausdrücklich wütend, sondern in seinem schnörkellosen, gekonnten Umgang mit folkloristischer Energetik vor allem lebensbejahend. Die restlos überzeugende Interpretation von Andrea Kim (Vorspielerin der Ersten Violinen im hr-Sinfonieorchester), des Bratschers Martin von der Nahmer (Berliner Philharmoniker) und des Ausnahme- Cellisten Stefan Heinemeyer machte in diesem Werk die existentielle Dimension von Musik erfahrbar.

Hessische/Niedersächsische Allgemeine (HNA)

6.11.10

Kasseler Musiktage, hr-Sinfonieorchester, K. Järvi, Andrea Kim & Mikhail Simoniyan

Eine riesenhafte Steigerung bis zur finalen Katastrophe macht den ersten Teil des halbstündigen Stücks "Tabul rasa" aus, dem die Violinisten Mikhail Simoniyan und Andrea Kim mit faszinierender klanglicher Intensität die Krone aufsetzten. Kaum zu ertragen schien dann der Spannungsbogen des allmählich verebbenden zweiten Teils "Silentium". Erst nach einem Moment des Innehaltens löste sich die Spannung in heftigem Beifall.

GIEßENER ANZEIGER

20.11.07, Ursula Hahn-Grimm

"Virtuose Klänge jenseits des Üblichen"

LOLLAR. Kammermusik auf hohem Niveau: Zuhörer in der "Kammer" am Kirchberg hatten allen Grund zur Freude und spendeten nach dem annähernd zweistündigen Vortrag der hochbegabten jungen Interpreten tosenden Applaus. Auftakt am herbstlichen Spätnachmittag in dem renommierten Kirchberg-Anwesen zunächst mit der verspielten Mozart-Sonate in A-Dur. Leicht und schwerelos kam dieses geradezu charakteristisches Werk der Wiener Klassik daher, als enthielte die dreisätzige Komposition keine Schwierigkeiten für die Musiker. Hier sind zwei Musiker an den Instrumenten, die viel Feingefühl, handwerkliches Können und auch schon einige Erfahrungen mitbringen. Ein Werk, das als sperrig und unspielbar für die Geige gilt (Arnold Schönberg Phantasie op.47) meisterte Andrea Kim mit höchster Virtuosität, bei dem aber auch das Zusammenspiel der beiden Instrumente bei fehlender tonaler Melodieführung zu bewundern war. Tosender Beifall nach dieser Darbietung...

GIEßENER ALLGEMEINE

22.11.07

"Gar unterschiedliche Charaktere"

LOLLAR. ...Das Duo hat die musikalische Waagschale reich bestückt, das Publikum war verzückt.
Die Begeisterung kannte keine Grenzen...